Rezept Vegane Weihnachtsplätzchen: Ein Fest Für Die Sinne – Und Das Gewissen
Rezept Vegane Weihnachtsplätzchen: Ein Fest für die Sinne – und das Gewissen
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Einführung
Mit Begeisterung werden wir uns durch das faszinierende Thema rund um Rezept Vegane Weihnachtsplätzchen: Ein Fest für die Sinne – und das Gewissen vertiefen. Lassen Sie uns interessante Informationen zusammenfügen und den Lesern frische Perspektiven bieten.
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Rezept Vegane Weihnachtsplätzchen: Ein Fest für die Sinne – und das Gewissen

Weihnachten ohne Plätzchen? Undenkbar! Doch wer auf tierische Produkte verzichtet, sucht oft vergeblich nach wirklich gelungener, veganer Backinspiration. Die gängigen Rezepte enttäuschen oft mit trockenem Teig, fad-schmeckender Füllung oder einfach nur fehlender "Weihnachtsmagie". Dieses umfangreiche Artikel widmet sich deshalb ganz dem Thema vegane Weihnachtsplätzchen und präsentiert nicht nur ein Rezept, sondern gibt umfassende Tipps und Tricks für perfekten veganen Backgenuss. Von der Auswahl der richtigen Zutaten über die Zubereitung bis hin zur kreativen Gestaltung – hier finden Sie alles, was Sie für ein gelungenes veganes Weihnachtsbacken benötigen.
Teil 1: Die Grundlagen für gelungene vegane Weihnachtsplätzchen
Der Schlüssel zu köstlichen veganen Plätzchen liegt in der richtigen Auswahl und Verarbeitung der Zutaten. Viele klassische Rezepte funktionieren mit kleinen Anpassungen hervorragend auch vegan. Doch einige Punkte bedürfen besonderer Aufmerksamkeit:
1. Die vegane Butteralternative: Margarine ist nicht gleich Margarine! Für Plätzchen eignet sich am besten eine feste, ungesüßte Margarine mit einem hohen Fettanteil (mindestens 80%). Weiche Margarinen können den Teig zu klebrig machen, und gesüßte Varianten beeinflussen den Geschmack negativ. Achten Sie auf eine gute Qualität, denn sie beeinflusst maßgeblich den Geschmack und die Konsistenz Ihrer Plätzchen. Kokosöl kann ebenfalls verwendet werden, muss aber je nach Rezeptur und Raumtemperatur angepasst werden.
2. Eierersatz: Eier binden den Teig und sorgen für Luftigkeit. Für vegane Plätzchen gibt es verschiedene Alternativen:
- Apfelmus: Ungesüßtes Apfelmus bindet gut und verleiht dem Teig eine leichte Süße.
- Bananenpüree: Ähnlich wie Apfelmus, aber mit intensiverem Geschmack. Passt gut zu Plätzchen mit Schokogeschmack.
- Lein- oder Chiasamen: 1 EL gemahlene Samen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Diese Mischung wirkt als Bindemittel und kann Eiweiß teilweise ersetzen.
- Aquafaba: Das ist das Kochwasser aus Kichererbsen. Es schäumt ähnlich wie Eiweiß und kann für luftige Gebäcke verwendet werden. Besonders gut geeignet für Baisers oder Makronen.
- Veganes Ei-Ersatzpulver: Im Handel erhältlich, einfach nach Packungsanleitung verwenden.
3. Milchprodukte: Pflanzenmilch ist die naheliegendste Alternative zu Kuhmilch. Mandelmilch, Hafermilch oder Sojamilch eignen sich gut. Achten Sie auf ungesüßte Varianten, um den Zuckergehalt im Teig zu kontrollieren. Auch vegane Sahne oder Joghurt können je nach Rezept verwendet werden, um den Teig geschmeidiger zu machen oder die Füllung cremiger.
4. Die richtige Mehlmischung: Weizenmehl funktioniert meist gut, aber die Zugabe von etwas Vollkornmehl oder anderen Mehlen wie Dinkelmehl kann den Teig aromatischer und saftiger machen. Eine Mischung aus verschiedenen Mehlsorten kann die Textur verbessern.
5. Backpulver und Natron: Diese Backtriebmittel sind wichtig für luftige Plätzchen. Achten Sie darauf, dass sie frisch sind. Verfallsdaten beachten!
Teil 2: Rezept für vegane Zimtsterne
Dieses Rezept ist ein Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen und lässt sich einfach veganisieren.
Zutaten:
- 250g feste, ungesüßte Margarine
- 100g Zucker (alternativ: Kokosblütenzucker für eine intensivere Note)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 400g Weizenmehl Typ 405
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 1 EL Apfelmus (ungesüßt)
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
- Margarine, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig rühren. Dies geht am besten mit einer Küchenmaschine.
- Apfelmus unterrühren.
- Mehl, Zimt und Salz mischen und nach und nach zur Margarine-Zucker-Mischung geben. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein. Falls nötig, etwas mehr Mehl hinzufügen.
- Den Teig für mindestens 30 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank stellen. Dies erleichtert das Ausrollen.
- Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 3-4 mm dick ausrollen.
- Mit Förmchen Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
- Die Zimtsterne im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft 160°C) für 8-10 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie leicht goldbraun sind.
- Die Zimtsterne auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.
Teil 3: Variationen und Tipps für vegane Weihnachtsplätzchen
Die Basisrezepte lassen sich vielfältig variieren:
- Schokoladenplätzchen: Kakao oder geschmolzene vegane Schokolade in den Teig einarbeiten.
- Nussplätzchen: Gehackte Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse) unter den Teig mischen.
- Lebkuchen: Gewürze wie Lebkuchengewürz, Ingwer, Nelken und Anis hinzufügen. Für einen intensiveren Geschmack kann man auch etwas Melasse verwenden.
- Vanillekipferl: Mit Vanilleextrakt und gemahlenen Mandeln verfeinern. Zum Schluss in Puderzucker wenden.
- Ausstecherplätzchen: Der Teig eignet sich für alle Arten von Ausstechern. Seien Sie kreativ mit den Formen und der Dekoration.
Tipps für perfektes veganes Weihnachtsbacken:
- Raumtemperatur: Achten Sie darauf, dass die Margarine Raumtemperatur hat, damit sie sich gut verarbeiten lässt.
- Nicht zu lange kneten: Zu langes Kneten kann den Teig zäh machen.
- Kühlung: Die Kühlung des Teiges ist wichtig, damit er sich leichter ausrollen lässt und die Plätzchen ihre Form behalten.
- Backzeit: Die Backzeit kann je nach Ofen und Dicke der Plätzchen variieren. Kontrollieren Sie die Plätzchen regelmäßig.
- Dekoration: Verzieren Sie Ihre Plätzchen mit veganer Schokolade, Puderzucker, bunten Streuseln oder Marmelade. Auch Obst, getrocknete Früchte oder Nüsse eignen sich hervorragend zur Dekoration.
Teil 4: Veganes Weihnachtsgebäck – ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und Tierwohl
Das Backen veganer Weihnachtsplätzchen ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl. Durch den Verzicht auf tierische Produkte reduzieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und unterstützen eine ethischere Lebensweise. Die Produktion von tierischen Produkten ist ressourcenintensiver und belastet die Umwelt stärker als die Herstellung pflanzlicher Alternativen. Mit dem Backen veganer Plätzchen können Sie ganz einfach einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten.
Fazit:
Vegane Weihnachtsplätzchen müssen nicht trocken oder geschmacklos sein. Mit den richtigen Zutaten und ein wenig Übung gelingen auch Ihnen köstliche, weihnachtliche Leckereien, die sowohl Sie als auch Ihre Gäste begeistern werden. Probieren Sie die Rezepte aus, experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Frohes veganes Weihnachtsbacken!



Abschluss
Daher hoffen wir, dass dieser Artikel wertvolle Einblicke in Rezept Vegane Weihnachtsplätzchen: Ein Fest für die Sinne – und das Gewissen bietet. Wir hoffen, dass Sie diesen Artikel informativ und nützlich finden. Bis zum nächsten Artikel!